Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Studieninteressierte

Willkommen

Außer in der Schule und an Universitäten wird die Mathematik auch in Naturwissenschaften, Informatik und Technik angewandt: In Wirtschafts-, Versicherungs- und Finanzwesen, in Sozialwissenschaften, Biowissenschaften und der Medizin spielen mathematische Methoden eine zentrale Rolle. Sogar Teile der Sprachwissenschaften haben eine Mathematisierung erlebt. Entsprechend vielfältig sind heute die Einsatzmöglichkeiten von Mathematiker_innen.

Ein erfolgreiches Studium der Mathematik oder Informatik erfordert, mehr als in den meisten anderen Studienfächern, die Fähigkeit zu abstraktem Denken und die unbedingte Bereitschaft zu strengem logischen Argumentieren. Das universitäre Studium hat das Ziel, den Studierenden zu helfen, schöpferische Phantasie zu entwickeln und sich solide handwerkliche Fertigkeiten anzueignen.

Vorüberlegungen

Die Faszination der Mathematik (=altgriechisch „die Kunst des Lernens“) beruht auf ihrer Fähigkeit, abstrakte Strukturen und das Verhalten komplexer Systeme zu beschreiben. Ohne Mathematik sind weder die Naturwissenschaften noch die Technischen Wissenschaften denkbar. Sie ist heute universelle Struktur- und Systemwissenschaft. Neben der Grundlagenforschung wird Mathematik immer mehr die Schlüsseldisziplin für die Beherrschung der Zukunftstechnologien.

Anforderungen

Um Mathematik zu studieren, braucht man kein Rechenkünstler oder Computer-Ass zu sein. Studierende der Mathematik sollten aber zu Beginn des Studiums den Spaß und das Interesse an der Mathematik und die Fähigkeit zum abstrakten Denken mitbringen. Es ist dabei lediglich eine gewisse spezifische Begabung nötig, die allerdings mit der Fähigkeit gepaart sein sollte, ausdauernd und konzentriert arbeiten zu können. Im Verlauf des Studiums wird ein zunehmendes Maß an Abstraktion erlangt. Zum Ende des Studiums sollten Studierende in der Lage sein, Probleme zu erkennen, zu analysieren, in klarer und übersichtlicher Form niederzuschreiben und darüber mit anderen zu kommunizieren.

Der Umgang mit Programmiersprachen ist zwar keine Eingangsvoraussetzung (sie werden während des Studiums problemorientiert vermittelt), Interesse am Umgang mit Computern und Programmierkenntnisse sind jedoch hilfreich. Einführende Kurse werden vom Universitätsrechenzentrum (URZ) angeboten. Wichtig sind ferner englische Sprachkenntnisse, da in höheren Semestern, wie in den meisten Wissenschaften heute üblich, häufig englischsprachige Fachliteratur benutzt wird und die internationale Kommunikation weitgehend in Englisch erfolgt.

Weitere Informationen

Kurzvorstellung der Studiengänge
Forschungsschwerpunkte
Typen von Lehrveranstaltungen
Vorlesungsinhalte


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Letzte Änderung: 13.12.2016 - 12:17:01
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